Die MSC Cloppenburg Fighters sind mit einem kämpferischen Auftritt in die nächsten Aufgaben der 2. Speedway-Bundesliga gestartet. Beim Rennen am vergangenen Mittwoch in Herxheim verpasste das Team den zweiten Platz nur denkbar knapp. Angeführt wurde die Mannschaft erneut von Lukas Fienhage, der trotz eines zusätzlichen Starts beim LangbahnKlassiker am darauffolgenden Tag starke 11 Punkte einfahren konnte und damit punktbester Fahrer der Fighters war. Für Pech sorgte ein Kettenriss bei Janek Konzack direkt im ersten Lauf. Dennoch kämpfte er sich stark zurück und sammelte konstante 9 Punkte für das Team. Gemeinsam mit Carl Wynant und Lenja Tebbe, die auf den Positionen drei und vier weitere 8 Punkte beisteuerten, erreichten die Fighters insgesamt 28 Zähler. Den Tagessieg sicherten sich die MC Güstrow Torros mit starken 43 Punkten. Platz zwei ging mit 29 Punkten knapp vor Cloppenburg an die Inn Isar Devils aus Landshut. Den letzten Platz belegten die Gastgeber aus Herxheim. Bereits am kommenden Freitag wartet die nächste Herausforderung auf die Fighters: Auswärts in Güstrow trifft das Team erneut auf die Torros, die Inn Isar Devils sowie die Teterower Hechte.Teammanagerin Selina Schumacher musste die Mannschaft erneut umbauen. Jonny Wynant fällt weiterhin verletzungsbedingt aus, während Janek Konzack zeitgleich in Prag für die deutsche Nationalmannschaft im Einsatz ist. Die Fighters setzen deshalb weiterhin auf ihre junge Generation: Thies Schweer rückt auf Position zwei vor, während Levi Fittkau auf der Nachwuchsposition sein Debüt in der 2. Bundesliga feiern wird. Zudem erhält Nicolai Heiselberg auf Position eins seinen Einsatz und ersetzt Lukas Fienhage. Mit einem jungen, talentierten Team wollen die Soestestädter erneut wichtige Punkte sammeln und an die starke Leistung des ersten Ligadurchgangs auf der Heimbahn in Cloppenburg anknüpfen. Dort konnte sich das Team den Tagessieg sichern.
Foto 1: Lukas Fienhage wurde punktbester Fighter in Herxheim (Foto: Noah Naujokat)
Foto 2: Levi Fittkau wird seine ersten Erfahrungen in der 2. Bundesliga machen (Foto: Westerkamp)